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Neuruppiner Hörsaal


WISSEN FÜR ALLE

Was verbindet Granulate, Waldbau und Architektur? All diese Themen stehen im Mittelpunkt spannender Forschung an Brandenburger Hochschulen und werden in den Vorlesungen im Neuruppiner Hörsaal behandelt. 

Im April 2026 startet die Vorlesungsreihe Neuruppiner Hörsaal unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Nico Ruhle in das Sommersemester. Beim Neuruppiner Hörsaal erhalten wissenschaftsinteressierte Bürgerinnen und Bürger in spannenden Vorlesungen einen Einblick in die Brandenburger Wissenschaft und Forschung. Im Sommersemester 2026 – von April bis Juni – finden drei kostenlose Vorlesungen im Union Filmtheater in Neuruppin mit wechselnden Referierenden und Themenschwerpunkten statt. Um Einschreibung/Anmeldung wird gebeten. 

Von Brandenburg zum Polarkreis und ins All

Hoch hinaus ging es für Prof. Dr. Kirsten Harth und Prof. Dr. Ralf Stannarius von der Technische Hochschule Brandenburg (THB). Sie haben Experimente mit Granulaten in der Schwerelosigkeit durchgeführt. Granulate, körnige Materialien, sind unsere täglichen Begleiter in Natur und Technik. Die Forschenden berichten am 23.04.2026 um 18:00 Uhr im Neuruppiner Hörsaal von ihren Experimenten in der Schwerelosigkeit und ihrer Reise, die vom Labor an der THB über den Fallturm und Parabelflüge nach Nordschweden führte, um dort auf einer Forschungsrakete der ESA im All zu experimentieren. Jetzt einschreiben und spannende Forschung erleben.

Die Mischung macht's

Am 07.05.2026 um 18:00 Uhr ist Prof. Dr. Peter Spathelf von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) im Neuruppiner Hörsaal zu Gast. Der Professor für Angewandten Waldbau wird in seiner Vorlesung zum Thema “Die Mischung macht's – Zur Anpassung der Wälder Brandenburgs an den Klimawandel” aufzeigen, welche aktuelle Krise gerade die Brandenburger Wälder erleben und wie mit aktivem Waldmanagement die Wälder an den Klimawandel angepasst werden können. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei der naturnahe Waldumbau in Mischwälder. Jetzt einschreiben und spannende Forschung erleben.

Chancen & Möglichkeiten – Energetische Sanierung von Gründerzeitimmobilien

Wie lassen sich alte Häuser, insbesondere Ein- und Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit mit Schmuckfassaden und serielle Bauten aus der DDR-Zeit (EW 58, EW 65, WBS 70) sinnvoll energetisch sanieren? Prof. Dr. Röder, Professor für Bauwerkserhaltung, Bauen im Bestand und Holzbau und Finn E. Schmidt-Bonde von der Fachhochschule Potsdam geben am 11.06.2026 um 18:00 Uhr im Neuruppiner Hörsaal einen Einblick in die Sanierungs- methoden und deren Effekte. Heizsysteme, Risiken und Fallstricke sowie der Nutzen der Sanierung für den Energiebedarf, die Heizkosten und die Klima- wirksamkeit werden thematisiert. Jetzt einschreiben und spannende Forschung erleben.